Internet, Computerspiele und Videos

Aus Zensur Archiv

(Weitergeleitet von Internet und Computerspiele)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Internetportale/Apps

Weltjugendtag: Internetzensur, 2005

Im Pressezentrum des Weltjugendtages, dort wo täglich hunderte von Journalisten saßen, war der Internetzugang beschränkt. So war u.a. die Seite der ökumenischen Arbeitsgruppe „Homosexuelle und Kirche“ www.huk.de gesperrt. Ferner das Portal www.kondome.de oder die Seite von „Neon“, dem Jugendmagazin des „Stern“. (stern de. 17.8.2005)

Internetportal: Selbstmord.com, geschlossen 2006

Hinweis im Internet vom 15.6.2006: Diese Forum ist seit 11/2006 geschlossen, und nicht wegen „buddha“ aus Wuppertal“. Der hatte unter dem Stichwort angeblich Medikamente über das Forum vertrieben, um Menschen angeblich beim Selbstmord zu helfen. Sechs von ihnen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Das Forum wurde zum Verkauf angeboten. 2006 erhob die Staatsanwaltschaft Wuppertal Anklage gegen einen 23-jährigen Studenten, der via Internet lebensmüde Menschen landesweit mit tödlichen Pillenmischungen und den dazugehörenden Gebrauchsanweisungen versorgt haben soll. Der in Albanien geborene Deutsche soll Gebühren von bis zu 1500 Euro erhalten haben. Insgesamt 19mal hat der Kejdi S. jene legalen Dosen der Arzneimittel Luminal, Truxal und Diazepam verschickt, die seine Kunden töteten. Sieben überlebende Selbstmordkandidaten fielen ins Koma fielen und erlitten z.T. schwere gesundheitliche Schäden. Nach Schätzungen gibt es in Deutschland ca. 40 Foren zum Thema Selbstmord

Stillgelegte Seite Selbstmord

www.whenwillamywinehousedie.com.: Tippen auf den Tod von Amy Winehouse, um 2006

Auf der besagten webside konnte man auf den Tod der Rocksängerin tippen: er am nächsten dran liegt, so die Ankündigung, würde einen I- Pod gewinnen. Außerdem wurde auf der Seite die Gelegenheit gegeben, vorab eine Würdigung des Lebenswerks der Sängerin zu verfassen. Auch die genaue Uhrzeit konnte angegeben werden. U.a. steht dort. „Wir alle werden eines Tages unserem Schöpfer gegenübertreten“, heißt es auf der Website, deren Urheber nicht ersichtlich wird. „Amy Winehouse kann es allerdings nicht abwarten. Sie kann gute Songs schreiben und sie kann singen, aber leider ist bei ihr der Selbstzerstörungsknopf eingerastet. Gerüchten zufolge halten Amy und Pete (gemeint ist Pete Doherty) die gesamte kolumbianische Wirtschaft am Laufen.“ (Netzzeitung ca. 2006)

Internetportal "When will Amy...."

Einführung von der Internetsuchmaschine für junge Leute „fragFinn“, 2007

Im Dezember 2007 stellte Bundeskanzlerin Merkel die neue Suchmaschine „fragFinn vor, die vor allem das Informationsbedürfnis von jungen Netz-Usern befriedigen soll. Die Suchmaschine für Minderjährige, die nur gefilterte Seiten erreichen sollen, war und ist z.T. aber unbrauchbar. Wer Terror eingab, bekam als erste Treffer Seiten der Botschaften auf den USA und Japan. Das Wort Marihuana kannte es nicht und bei Sex landete man auf einer Kaninchenhalterseite. Bereits 2005 hatten die deutschen Internet-Suchmaschinen-Dienste beschlossen jugendgefährdende Seiten aus ihren Trefferlisten zu streichen. Dazu wurde im Februar 2005 eine Art Freiwillige Selbstkontrolle in Berlin gegründet. Deren Mitglieder verpflichteten sich, die Adressen der rund 1000 Internetseiten nicht anzuzeigen, die auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien verzeichnet sind. (Spiegel 49 2007 und MZ 25.2.05)

Rottenneighbor, 2008

Medienexperten werteten das Portal als „blanke Denunziation“. Eigentlich wollte die in den USA beheimatete Internetseite bei der Suche nach einer „guter Wohngegend“ helfen. Immer stärker wurde sie in der Praxis aber dazu benutzt, Menschen bloßzustellen – auch in Deutschland. Prof. Norbert Schneider, Direktor der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien kritisierte deshalb ebenfalls den „digitalen Pranger“, der auf google maps zurückgreift und miese Nachbarn mit „roten Häusern“ digital kennzeichnet. (WN 23.8.2008)


Internetseiten der Partei Die Linke, 2008

Die Partei „Die Linke“ hat ihre Internetseiten zensiert, nachdem der „Spiegel“ darüber berichtet hatte, wie ehemalige SED-Funktionäre, die zum Teil heute DKP-Mitglieder sind, auf der Webseite der Linken die DDR schön reden. Dann verschwand die „Geschichtskorrespondenz“ des „Marxistischen Arbeitskreises zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ (eines internen Parteizirkels) aus dem Netz. Vorher fanden sich dort etwa die Gedanken z.B. des früheren Stasi-Oberleutnants Wolfgang Schmidt, der befand, dass „für die Bekämpfung feindlicher, krimineller und subversiver Elemente“ sich das Ministerium für Staatssicherheit der DDR „nicht entschuldigen“ müsse. Auch die Würdigung von Ex-Staatschef Walter Ulbricht durch den ehemaligen ZK-Professor Eckhard Trümpler wurden „gesäubert“. Er hatte gemeint: „Alle wichtigen Ereignisse, und zwar nicht nur Defizite und Schwierigkeiten, sondern vor allem große Fortschritte und beeindruckende Errungenschaften im Leben der DDR, sind auf das Engste mit dem Wirken Ulbrichts verbunden.“ (FAZ 24.8.2008)

Zehn Bilder die der "Stern" nicht auf dem iPhone zeigen durfte, 2009

Auf einer speziell für das iPhone angepassten Version der stern.de-Homepage durften folgende Bilder 2009 nicht gezeigt werden. Denn im Apple-Regelwerk steht, dass vor allem Nacktes nicht gezeigt werden darf. Allerdings fallen hier europäische und amerikanische Ansichten über das, was anstößig sein könnte, so der "Stern", deutlich auseinander. (stern.de Jahresrückblick 2009)

Cicciolina alias Ilona Staller auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin 1987
Aufnahme einer Brustkrebsuntersuchung
Aufnahme einer Modenschau in Italien
Katie Price in der Fernsehsendung "Ich bin ein Star. Holt mich hier raus!"
Davorka Tovilo auf der Filmpremiere von "Herr der Ringe3"
Australische Unreinwohnerinnen
Amy Winehouse verlässt ein Lokal in London
Zwei Vertreterinnen der Tierschutz-Organisation Peta demonstrieren in Washington gegen übermäßigen Fleischkonsum
Pamela Anderson auf einer Modenschau
Sängerin Rhianna auf den "Women of the Year"-Awards in New York

Facebook verbietet digitale Selbstmorde, 2010

Eigentlich sollen Anwendungen wie "Suicide Machine" oder "Seppukoo" usern ermöglichen, ihre Spuren in z.B. sozialen Netzwerken auf einmal zu löschen. Facebook sperrte sich dagegen und verweigerte den Diensten für den "digitalen" Selbstmord den Zugang. (Netzwelt 5.1.2010)

Israelische Rabbiner wollen Gläubigen das Internet verbieten; Israel 2010

Das Verbot wurde mittels einer Plakataktion verbreitet. Es sieht als Strafe die Exkommunikation vor. Verschiedene Thora-Schulen wollen demnach den Kindern von strenggläubigen Internetnutzern außerdem die Aufnahme verweigern. Auch Radio und Fernsehen wurden als verboten eingestuft. (Sdt. 5.2.2010)

Wettbewerb zu Mohammed-Karikaturen: Pakistan sperrt facebook und youtube, 2010

Per Gericht wurde verfügt, dass das soziale Netzwerk bis zum 31.5.2010 blockiert werden sollte, weil dort ein Wettbewerb zu Mohammed-Karikaturen ausgelobt wurde. Darstellungen des Propheten sind im Islam verboten. (Sdt.20.5.2010) Aufgrund von "blasphemischen Verwerfungen" wurde dann auch noch youtube in Pakistan gesperrt.

Proteste in Pakistan gegen Facebook


Apps für das iPhone und das Wort "Pussy", 2010

Der Computerhersteller Apple führt eine rigide Zensur bei seinen Apps z.B. für das iPhone. Zunächst wurde die Zurschaustellung von Brustwarzen nicht mehr toleriert, dann folgten 2010 Bademoden, enge Eistänzer-Hosen und generell zuviel Haut. Ziel sei es angeblich gewesen, pornographische Inhalte zu verbannen. Auch suspekte Worte gerieten in das Visier der Apple-Zensoren. So wurde die App eines Programmierers entfernt, da deren Titel u.a. das Wort "Pussy" enthielt - es handelte sich um eine Diasho von Katzenbildern. (welt.de. 10.3.2010)

Facebook und die Brustwarzen einer Puppe, 2010

Das Social Network überbalkte die Brustwarzen der Puppe "Ophelia", die die Schmuck-Designerin Victoria Buckley ins Netz gestellt hatte. Bereits früher hatte Facebook die Bilder einer stillenden Mutter entfernt. Nach Protesten der User (Fangruppe "Rettet Ophelia" lenkte Facebook ein und zeigte die Bilder wieder. (Kurier.at 12.7.2010)

Die Puppe "Ophelia"

Videos und Videoportale

Youtube

David O. Russel: Ausraster, 2007

Viele Aufnahmen, die bei Dreharbeiten entstanden, gelangen in die Giftschränke von Hollywood. So der Ausraster des durch die Kriegssatire „Three Kings“ bekannten Schauspielers. Russel flippt bei den Dreharbeiten von „I (don´t) heart Huckabees“, seinem letzten Film völlig aus. Er beschimpft die Schauspielerin Lily Tomlin als Nutte, fegt vor ihren Augen einen Stapel Papiere vom Tisch, tritt gegen die Dekoration und wirft eine Lampe um. (Spiegel 14 2007) http://www.youtube.com/watch?v=E4Qls1rAfYs

Youtube gesperrt, Türkei 2008

Wegen ein paar Clips, die sich über den Gründer der Türkei Atatürk lustig gemacht hatten, wurde youtube (Google-Dienst) 2008 in der Türkei gesperrt. 2010 ließ die Regierung in Ankara weitere Google-IP-Adressen sperren, so dass selbst Dienste wie Google Maps unerreichbar sind. (Sdt. 26./27.6.2010)

Österreichs Bundesheer: Werbespot für den Wehrdienst zurückgezogen, 2010

Mit einem albernen Macho-Video wollte das Bundesheer für den Wehrdienst werben. Nach Protesten, die das Video als "sexistisch" einstuften, wurde es zurückgezogen. http://www.youtube.com/watch?v=KJV6ziVZYDk (spiegel de. 29.10.2010)

Opernball-Clip: Claudia Reiterer, ORF 2010

Der Clip, in dem die Moderatorin Reiterer den Begriff "female underwrapping" in einem Interview auf dem Wiener Opernball in schlechtem Englisch vorbrachte, wurde auf Betreiben der ORF gelöscht. Andere Clips, die weniger peinlich waren, blieben verfügbar. (online kurier.at.kultur 2010) Der Opernball-Clip wurde aber später immer wieder von Usern hochgeladen. http://www.youtube.com/watch?v=AegntQR3pG4

Bernd Eichinger/Oliver Hirschbiegel: "Der Untergang" - Parodie, 2010

In verschiedenen Versionen hatten User den Hitler aus "Der Untergang" gezeigt, wie er mit schaum vor dem Mund sich über die Mängel des iPad entrüstet, oder wie der den Verkauf des Fußballers Ronaldo nicht fassen kann, oder der angesichts der prekären Parkplatznot in Tel Aviv tobt. Aber auch in der Neo-Nazi-Szene soll der Clip mit andern Kontexten gezeigt worden sein, etwas wenn Hitler sich darüber aufregt, dass die Judenvernichtung noch nicht weit genug vorangekommen sei. Die meisten Videos wurden wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen mit einem "nicht mehr verfügbar" aus dem youtube-Programm genommen. (Sdt. 21.4.2010) http://www.youtube.com/watch?v=scIj3WSOhho

Gewaltvideos

Man-Eater" und "Hexen geschändet und zu Tode gequält, 1982

Auf den Index kamen 1982 u.a. diese beiden Videos wegen Gewaltverherrlichung. (Spiegel 34 1982)

Cassetten-Cover "Hexen"
Cassetten-Cover "Man-Eater"

Zusammenhang zwischen Horror-Videos und jugendlichen Gewalttaten, 1984

In den frühen achtziger Jahren drängten immer mehr Videotheken auf den Markt, die insbesondere auch Horror- und Gewaltvideos im Angebot hatten. Es setzte eine öffentliche Debatte ein, in der vor allem der Zusammenhang zwischen dem Konsum solcher Videos und einem (tatsächlich oder vermeintlich) Anstieg der "jugendlichen Verrohung" diskutiert wurde. Beinahe reflexartig wurde bei jeder spektakulären Gewalttat von Jugendlichen ein verbot solcher Videos und Filme gefordert. Die Debatte wurde nicht zuletzt durch die Boulevardpresse angeheizt. (Spiegel 11 1984)

Die Boulevardpresse über Horrorvideos
Die Boulevardpresse über Horrorvideos
Szenen aus und Cassetten-Cover von diversen Horror-Videos

Erotik- und Porno-Videos

Ariel, Luna Maya und Cut Tari, Indonesien 2010

Seit 2008 ist in Indonesien ein strenges Gesetzt gegen Pornographie in Kraft. 2010 tauchte ein Video auf, dass sich rasend schnell über das Netz verbreitete, auf dem die drei Protagonisten beim Sex miteinander zu sehen sind. Ihnen wurde deshalb ein Prozess wegen Herstellung von Pornographie angekündigt, was mit bis zu 12 Jahren Haft bestraft werden kann. (Sdt. 23.6.2010)

Still aus dem Video mit Ariel und Luna

Computer- und Videospiele

„Scramble“, „Battle Zone“ und „Astro-Fighter“,1981/82

1981 verlangten die Jugendämter Gelsenkirchen, Bonn und Wuppertal, die Video-Spiele „Scramble“, „Battle Zone“ und „Astro-Fighter“ auf den Index der Bundesprüfstelle zu setzen. Ein Jahr später folgte das Jugendamt in Duisburg mit der Begründung, dass Automaten mit diesen Spielen nicht in Einklang mit der Verfassung des Landes NRW stünden, die ja vorsehe, Kinder und Jugendliche zu Frieden und gegen Gewalt zu erziehen. (Spiegel 11 1982)

"Carmageddon", USA 1998

Das "Killerspiel", bei dem der Spieler als Autofahrer möglichst viele Passanten überfahren muss, wurde u.a. bei der Supermarktkette "WalMart" verkauft. Ein Boykottaufruf führte dazu, dass "WalMart" das Spiel aus den Regalen verbannte. (Stern 27 1998)

Still aus "Carmageddon"

Sog. Killerspiele, 2005

Im Koalitionsvertrag vereinbarte die Bundesregierung, dass sie „Killerspiele“ verbieten wolle. Seit der Novellierung des Jugendschutzes 2003 ist eine Alterskennzeichnung der in Deutschland erscheinenden Computerspiel Pflicht. Dafür zuständig ist die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK). In ihr wirken Lehrer, Journalisten und „Menschen aus der Forschung“ mit, die mit Kindern und Jugendlichen verbunden sind. Dr. Klaus-Peter Gerstenberger, Leiter der USK,: „Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass Computerspiele entwicklungsfördernd sein können. Das Spiel bietet die Möglichkeit, Strategien des Lernens zu erlernen. Wir lernen das Lernen dadurch, dass wir uns einem Problem zuwenden. Computerspiele sind in erster Linie Problemkonstruktionen.“ Lediglich drei Prozent aller bei der USK eingereichten Spiele erhalten keine Jugendfreigabe. Hingegen plante die große Koalition ein weit reichendes Computerspielverbot. Unter dem Motto „Aufwachsen ohne Gewalt“ planten die Union und die SPD u.a. Verbote von sog. Killerspielen, in den Gewalt eingeübt und Töten simuliert wird, wie z.B. Counterstrike, Unreal Tournament und Quake. (Sdt. 23.12.05. und WN 25.11.2005)


„Condemned – Criminal Origins“, 2005

Das sog. Killerspiel erhält keine Freigabe von den deutschen Jugendschützern. (Online 2005)

„Grand Theft Auto“ und „San Andreas“ 2005

Das Spiel „Grand Theft“ der US Firma Rockstar Games wurde seit 2001 über 21 Millionen mal verkauft. 2005 kam die neueste Version unter dem Titel „San Andreas“ heraus. Der Ghetto-Schocker, bei dem man durch Rauben und Morden zum Gang-Boss aufsteigen kann, wurde aber schnell entschärft. In der Urversion ergänzen z.B. Sex-Szenen das Ganze. Statt aber die Pixel-Pornos aus dem Spiel zu löschen, wurde der Code nur deaktiviert, quasi übermalt. Sog. Modder, Spiele-Fans mit Hacker-know-how, haben deshalb ein kleines Zusatzprogramm sog. mods im Internet veröffentlicht, mit dessen Hilfe man die versteckten Szenen reaktivieren kann. Daraufhin wurde die Alterfreigabe für das Spiel von M gleich Matrue auf Adult-Only hochgesetzt. Wichtige Handelspartner wie Wal-Mart oder Target haben bereits angekündigt, das Spiel aus dem Sortiment zu nehmen. (Sdt. 22.2.05)

Computerspiel Doom: Tagung in Tutzingen, 2007

Eine Referentin betonte den Namen des Computerspiels „Doom“ konsequent wie den Kölner „Dom“. Fazit der Süddeutschen Zeitung: Manchmal möchte man die Jugendlichen vor ihren Schützern schützen. Ist Schach gefährlich? (Sdt. 20.12.2007)

Penner Game", 2009

Penner Game gibt es u.a. in Versionen für Hamburg, London, Berlin, Warschau und Paris: Dort werden Pfandflaschen gesammelt, Mülleimer durchstöbert oder man schließt sich zu Banden zusammen. Auf der Web-Seite von pennergame.de wird empfohlen, das Spiel "aufgrund der satirischen und zum Teil politisch unkorrekten Umsetzung der Thematik" erst "ab einem Mindestalter von 14 Jahren zu spielen". Viele Pädagogen erklärten das Spiel sogar als "menschenverachtend". In Frankreich wurde sogar über ein Verbot nachgedacht. (Sdt. 7.9.2009)

Pennergame

Modern Warefare 2, 2009

In einer Spielsequenz sollen Menschen am Flughafen mit einer Maschinenpistole niedergemetzelt. In der deutschen Version darf der Spieler nicht selbst schießen. (Kulturspiegel 12 2009)

Szene aus Modern Warefare 2

Aktionsbündnis Winnenden: Verbot von sog. Killerspielen, 2009

Nach dem Amoklauf von Winnenden gründete sich 2009 ein Aktionsbündnis gegen Killerspiele. Ähnlich den Comicverbrennungen in den fünfziger Jahren wurden u.a. wie in Stuttgart Aktionen gestartet, bei denen sog. Killerspieler eingesammelt und in Müllcontainern entsorgt wurden. (Sdt. 19.10.2009)

Retuschierte und manipulierte Fotos

Lady Di, 1998

Im Internet gibt es jede Menge von Nacktfotos von Stars,die manipuliert worden sind, wie z.B. die Aufnahmen von Lady Di. Der Fake-Dedektiv Gillian Anderson spürt diesen Fällen auf http://www.lairofluxlucre.com/detective{index.html nach.

Foto von Lady Di manipuliert
Persönliche Werkzeuge